Wohltuend professionell und schnörkellos

Von Elke Tonscheidt.

Wenn wir über ohfamoos sprechen, kommt häufig die Rückfrage: O – was? Eine kleine Hürde, man muss es buchstabieren wie einen komplizierteren Nachnamen. Schmitz ist einfacher als Wildebour. Hat man den Namen einmal eingetippt, setzt er sich aber fest und: Er scheint zu gefallen – uns ja sowieso 😀 . Hier erste Reaktionen nach dem Start auf Namen, Inhalt und Design.

„Echt klasse“, schreibt zum Beispiel einer, „dass Ihr diesen impulsiv-emotional-stilvoll-authentisch-raren-wohlklingenden und kulturbehafteten Begriff rausgekramt habt! Der gefällt mir. Habe ich gewiss sechs, sieben Jahre nicht mehr vernommen. Nostalgie oder Avantgarde?“ Ein anderer Leser drückt es kürzer in einem Satz aus: „Ich finde schon die URL einfach KLASSE!“

Richtige-MischungTiefer geht einer, der selbst bloggt, sehr erfolgreich übrigens. Detlef Untermann, der aus Berlin www.opas-blog.de schreibt, findet „ohfamoos wirklich famos“. Ihm gefällt dreierlei: „Da sich die Basis-Autoren in so unterschiedlichen Lebenssituationen befinden, versprechen die künftigen Beiträge allein schon deshalb verschiedenste Sichtweisen, die sicherlich keine Langeweile aufkommen lassen werden. Zudem finde ich es ausgesprochen weitsichtig, keinen reinen Frauen-Blog konzipiert zu haben, sondern eine gesunde Mischung anzustreben, so wie sie in unserer Gesellschaft auch anzufinden ist. Weiterhin ist das Layout klar und schnörkellos und lenkt damit nicht von den Texten ab.“

„Sehr frisch und aufgeräumt“, auf diesen Nenner kann man die Kommentare zum Design bringen. Da haben wir auch viel Mühe rein gesteckt, nicht umsonst zwei Frauen an Bord, die das „richtig“ können. Katrin und Melanie ist zu verdanken, wenn Sätze fallen wie: „Das Design finde ich schon mal fabelhaft.“

Und die Inhalte? Gleich mehreren Männern gefällt das Stück von Gastautor Andreas aus Köln, den es mit seinem Fahrrad in die Provence verschlagen hatte. „Das lässt jedes Bikerherz höher schlagen“, heißt es oder: „Nach jedem harten Radtraining fühle ich genau das!“ Bei Facebook, wo wir in wenigen Tagen fast 70 Fans gewinnen konnten, schreibt ein Journalist dazu: „Das kann ich sooo gut nach nachfühlen.“ Auf Facebook viel beachtet auch Sonjas Beitrag darüber, wie man arabische Hochzeiten feiert. Wer in Dubai vier Söhne großgezogen hat, weiß eben, wovon er berichtet.

Viel gelesen wurde naturgemäß der Aufmacher. Dazu eine Marketing-Fachfrau: „Lustig, dass Ihr über Selfies schreibt: Ich persönlich empfinde oftmals Blogs als geschriebene Versionen von Selfies, bisweilen bekommt man die ganze Paranoia des Autors mit, gerade bei diesen Verschwörungs- und angeblichen Enthüllungsblogs. Da will ich dann auch kein Selfie-Foto mehr sehen, da bekomme ich sonst Angst. Euer Blog setzt sich aber inhaltlich wie formal wohltuend professionell von den Wald- und Wiesenblogs ab.“

140515-OhfamoosDas alles freut uns sehr. Auch so nette Aussprüche wie: „Ich wünsche Euch viel Spaß mit diesem Projekt, viele schöne und interessante Themen.“

Wir versprechen: Wir bleiben dran.

 

Foto: Pixabay

 

 

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