Ratschläge eines Finanz-Heinis

Vincent ist (k)ein Finanz-Heini. Nicht aus der „Anschnacker-Ecke“, sondern leidenschaftlicher Finanzblogger! Er möchte, dass das Thema Geld an sich sowie Geld ausgeben und Geld sparen Spaß machen. Deshalb hilft er mit seinen Blogbeiträgen ganz konkret. Verkaufen darf und will er nicht. Überhaupt ist das Ganze eher ein seriöses Hobby, eine Herzensangelegenheit! Er wünscht sich Unabhängigkeit von der provisionsgetriebenen Maschinerie aus Bankberatern und Versicherungsfritzen. Finanz-Souveränität eben. Finden wir gut, daher „Bühne frei!“ für einen Gastbeitrag von Vincent alias freaky finance!

Für ganz Viele ist das Bekümmern der eigenen Finanzen nervig.

Da werden Vermögensaufbau und Altersvorsoge dem Bekannten des Sportkollegen der Nachbarin anvertraut, der sich seit seinem ‚Crashkurs Finanzberater‘ echt bemüht. Macht ein gutes Gefühl, weil man den über ein paar Ecken „kennt“ und grüßen tut der auch immer so freundlich. Das nervige Thema hat man von der Backe und das Gewissen beruhigt. In der Folge ignoriert man die jährlichen Briefe mit der Wertentwicklung der Rentenversicherung (das dicke Ende ist ja noch ganz weit weg).

Finanztipps, freaky finance, Altersvorsorge

Sind die Finanzen geregelt, macht das Leben mehr Spaß!

Auch wenn ich das hier lauthals überzeichnet habe – tatsächlich wird mit den eigenen Finanzen erstaunlich stiefmütterlich umgegangen. Wenn du dir irgendwann später als Silverhead trotzdem noch Butter auf dem Brot leisten willst, ist entweder Finanzbildung angesagt oder du lässt dir helfen. Hilfe, die dir und nicht dem Geldbeutel des Vermittlers zu Gute kommt!

Echt lesenswerte Finanzblogs, die Licht ins Finanzdunkel bringen

Meine Empfehlung: Lese dich schlau! Begegne deinem Finanzberater auf Augenhöhe! Es hat sich mittlerweile eine wirklich gute Finanzblogszene etabliert. Da bekommst du, was du brauchst. Von Grundlagenbildung, Diskussionen und wertvollen Tipps zu weiterführenden Links und Denkanstöße. Einen Überblick über die Finanzblogs samt Kurzbeschreibung gibt es hier.

Ich habe das für euch etwas vorsortiert. Meinen persönlichen Senf gibt es auch dazu (ich prüfe ja so weit möglich alles sehr kritisch auf Herz und Nieren, weil ich es gerne genau weiß):

  • Es heißt ja, dass das Investieren in sogenannte ETFs (Exchange-Traded Funds) für den Langfristanleger die beste Möglichkeit darstellt, Vermögensaufbau zu betreiben. Wer sich für diese passive und somit wenig zeitintensive, sowie sehr günstige (Gebühren!) Form der Anlage interessiert, dem empfehle ich die Blogs Zendepot von Holger Grethe und ETF-Blog von Dr. Jürgen Nawatzki.
  • Die Seite de von Stefan Obersteller ist eine gute Ressource rund um das Thema finanzielle Bildung. Holger und Stefan verbreiten ihre Inhalte übrigens auch in Form von sehr guten Podcasts. Ich liebe dieses Medium, konsumiere es während meiner Sporteinheiten, auf Autofahrten oder beim Schmeißen des Haushaltes.
  • Natascha Wegelin alias Madame Moneypenny hat sich mit ihrem Blog auf die Damen der Schöpfung als Zielgruppe spezialisiert.

Wem das Selbststudium rund um das Thema Finanzen auch im kurzweiligen Blogformat zu anstrengend ist oder einfach kaum Zeit hat, der kann ja einem Honorarberater sein Vertrauen schenken (ab 150€/Stunde). Der Vorteil liegt auf der Hand: Du bezahlst ihn direkt und er/sie schielt nicht auf Provisionen. Du bekommst das Produkt, das wirklich am besten zu dir und deiner Situation passt.

Sind die Finanzen geregelt, macht das Leben mehr Spaß

Einer der wichtigsten Gründe für das Regeln der Finanzen ist wohl die Altersvorsorge. Die meisten wissen, dass die gesetzliche Rente immer weniger wird und aufgrund des demografischen Wandels wohl zum Scheitern verurteilt ist. Leider wird trotzdem gar nicht, zu wenig oder falsch gespart.

Die Deutschen sind zwar vergleichsweise fleißige Sparer. Aber auch wenn man viel spart, kann man einiges falsch machen. Es wird hauptsächlich in wenig rentierliche Produkte investiert.

Das Geld wird auf Sparbüchern, Tagesgeldkonten und in Bausparverträgen so schlecht verzinst, dass es durch die Inflation faktisch weniger wird. Ein anderes Problem sind Produkte bei denen die Rendite größtenteils von Gebühren aufgefressen wird.

Leute, mit ein bisschen Interesse an Finanzthemen könnt ihr die größten Fehler vermeiden und in erfolgversprechende und günstige Anlagen gehen!

Die Investition in einen kompetenten Honorarberater habt ihr eigentlich schnell wieder drin! Beispiel: Ein Prozent mehr oder weniger Rendite kann über einen längeren Zeitraum durch den Zinseszinseffekt einen unfassbar großen Unterschied machen!!! Ob du 150 Euro monatlich über 30 Jahre mit 4 oder 5 % verzinst, machst dich 20.000 Euro reicher. Oder ärmer.

Ich stelle jedenfalls fest: Wenn die Euronen sinnvoll geregelt sind, dann lässt sich das Leben viel besser genießen. Es ist sehr befreiend, wenn das Thema geklärt ist und nicht ewig im Hinterkopf schlummert. Dies noch für dich zum Grübeln: Geld hat keinen Selbstzweck. Es ist Mittel zum Zweck. Was machst du draus? Man sagt, dass Geld deine vorhandenen Eigenschaften nur deutlicher zum Ausdruck bringt… .

Informationen über unseren Gastautor Vincent und seinen Blog „freaky finance“:

freaky finance, finanzielle Freiheit, AltersvorsorgeVincent, 40, kommt aus der Lüneburger Heide, ist im echten Leben Techniker in einer großen Firma, die ihn momentan im Süden Frankreichs beschäftigt. Er steht mitten im #vollgutenleben. Da seine Tochter erwachsen ist und er nur 3 Tage in der Woche im Hauptjob arbeiten muss, hat er sich im letzten Jahr entschieden, seine mehr als 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet Finanzen in Form eines Blogs weiterzugeben und einen kleinen Beitrag zur frei zugänglichen Finanzbildung zu leisten. Vincent setzt bei seinem eigenen Vermögensaufbau auf eine möglichst breite Diversifizierung.

Tages- und Festgeld, Aktien, ETFs, Immobilien, P2P-Kredite, Gold und Silber sind einige der Assetklassen, die ihm laufende Einnahmen (Mieten, Zinsen, Dividenden), Wertsteigerungen und Absicherungen bescheren. Darüber, aber auch über Reisen und Sport, kann man auf seinem Blog bei Interesse mehr erfahren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.